Posted by on Jul 12, 2018 in Aktuelles | Keine Kommentare

Mit den Akteur/innen von der Blaudruckerei Wagner und der Zeugfärberei in Gutau wurde am Mittwoch die erste Blaudruck-Ausstellung im MÜK – Mühlviertel Kreativ Haus in Freistadt eröffnet.

Großformatige Mustertücher, Blaudruck auf japanischem Papier und künstlerisch gestaltete Wandbehänge und Bilder bieten derzeit einen schönen Überblick über die blaue Kunst im Mühlviertel. Umgesetzt wurde die erste Blaudruck-Ausstellung im MÜK mit dem Ziel, das Traditionelle Handwerk in Verbindung mit neuen Formen und Materialien darzustellen und auch die aufwändige Technik des Indigo-Reservedruckverfahrens zu würdigen.

Die Ausstellung „MÜK macht blau – Blaudruck in Handwerk und Kunst“ ist von 11. Juli bis 8. September jeweils Mittwoch bis Samstag von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen. Viele Werke von Kunsthandwerker/innen und Künstler/innen, die das Blaudruckthema aufgegriffen haben, sind derzeit im MÜK auch käuflich zu erwerben.

Die Künstler/innen

Das traditionelle Handwerk wurde über viele Jahre im Mühlviertel nur mehr von der Blaudruckerei Wagner in Bad Leonfelden aktiv betrieben. Seit kurzem lebt das Thema „Blaudruck“ auch in der Zeugfärberei in Gutau (gegenüber dem Färbermuseum) wieder auf. Die Experimentalwerkstätte junger Künstler ermöglicht dem Thema Blaudruck eine neue Dimension des Ausdrucks. Gemeinsam gestalten Blaudruckerei Wagner und Zeugfärberei die Ausstellung im MÜK.

AUSSTELLUNG

MÜK macht blau

Blaudruck in Handwerk und Kunst

von 11. Juli bis 8. September 2018

im MÜK (Mühlviertel Kreativ Haus), Samtgasse Nr. 4, Freistadt

geöffnet von Mittwoch bis Samstag von 10 bis 18 Uhr

Eintritt frei

 

Zum Bild:

Mit interessierten Gästen wurde die Blaudruck-Ausstellung im MÜK von Mühlviertel Kreativ-Obfrau Christa Oberfichtner und den Blaudruckern Karl Wagner, Janina Wegscheider, Martin Lasinger und Maria Steiner eröffnet. Unter anderen statteten auch der Obmann des Färbermuseums Gutau, Alfred Atteneder, sowie der Kulturstadtrat von Freistadt, Klaus Fürst-Elmecker, der Ausstellung zum Auftakt einen Besuch ab.

Fotocredit: MÜK