Posted by on Jun 20, 2018 in Aktuelles | Keine Kommentare

Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk zu ihrem 60iger macht sich die Künstlerin Irmgard Rinösl. Die gebürtige Freistädterin verkauft 30 ihrer Werke für die Aktion „Licht für die Welt“ – eine Hilfsorganisation, die weltweit bedürftigen Menschen hilft, die von Augenkrankheiten betroffen sind.

Die Tatsache, dass sie 2018 auf 60 Jahre Lebenszeit zurückblicken wird, war für Irmgard Rinösl der Anlass zu einer ganz besonderen Ausstellung. Die gebürtige Freistädterin entschied sich dafür, etwas von all den bereichernden Erfahrungen, die sie durch ihre gestalterische und künstlerische Arbeit erleben darf, weiter zu schenken. Die Kunstwerke (Gemälde, Plastiken etc.), die sie in den vergangenen zwei Jahren gestaltet hat, widmet Irmgard Rinösl einem größeren Sinn. Sie spendet den Erlös an Licht für die Welt.

Bereits 2009 widmete die gebürtige Freistädterin einem vergleichbaren Spenden-Projekt viel Zeit und Energie: Irmgard Rinösl formte 365 Kugeln aus Ton, gebrannt in verschiedenen Techniken, deren Verkaufserlös jeweils einem Augenlicht bzw. einer Operation von Licht für die Welt durchgeführt, entsprach.

„Nun möchte ich mit einem Querschnitt durch die verschiedenen Gestaltungstechniken dreifach Freude machen. Den Menschen, die die Bilder und Objekte bei der Ausstellung im MÜK erwerben und den Menschen, denen durch den Reinerlös des Verkaufs geholfen wird, aber auch mir selber. Denn Hilfe zu schenken ist immer auch ein Geschenk, weil es einem das gute Gefühl gibt, einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt geleistet zu haben,“ beschreibt Irmgard Rinösl die Intention ihrer Ausstellung in Freistadt.

Die Ausstellung „Vom Schenken und beschenkt werden“ wird am Mittwoch, 4. Juli um 10 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Die Finissage mit Musik, bei der Irmgard Rinösl auch ihren 60iger vorfeiern wird, ist für Samstag, 7. Juli um 18 Uhr angesetzt.

Mit dem Kauf eines Bildes oder Objektes aus der Ausstellung im MÜK kann rund zehn Menschen, die an Augenkrankheiten leiden, durch Operation geholfen werden, sodass ihnen das Schicksal der völligen Blindheit erspart bleibt.