Posted by on Jul 6, 2013 in | 1 Kommentar

Fast schon eine Sucht ist für Erwin Atzmüller das Arbeiten mit Ton. Immer wieder neue Formen und ausdrucksstarke Objekte entstehen unter seinen Händen. Seine Keramiken verkauft der Hellmonsödter auf Kunsthandwerksmärkten.

„Vor 20 Jahren hat mir eine Kollegin ein Kilo Ton auf meinen Schreibtisch gelegt und gesagt – mach was draus“, erzählt Erwin Atzmüller. Er hat die Aufforderung angenommen und modellierte einen Weihwasserkessel. Allerdings blieb es nicht bei dem einen Werkstück. Erwin Atzmüller wurde von der Leidenschaft aller Kunsthandwerker erfasst, verbrachte unzählige Stunden in seiner Werkstatt und schon nach wenigen Monaten verkaufte er seine ersten Keramikerzeugnisse. „Ich hatte solche Freude an dieser Tätigkeit, dass es fast schon zur Sucht wurde“, lacht  Atzmüller, wenn er an die ersten intensiven Lehrmonate zurückdenkt. Es reizt ihn auch heute noch ganz besonders, immer wieder Neues auszuprobieren. Und so verändert sich das Sortiment, das der Kunstgewerbler auf Töpfermärkten und anderen Handwerksmärkten verkauft auch immer wieder. Nachschub gibt es, soweit es die Zeit erlaubt. Seit Herbst 2013 ist das noch mehr als bisher. Denn da ging Erwin Atzmüller als Bilanzbuchhalter der Caritas der Diözese Linz in Pension und kann sich jetzt ganz seiner Leidenschaft Keramik widmen.

Kontakt:

atzmueller.erwin(at)aon.at

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