Posted by on Feb 13, 2016 in | 4 Kommentare

Eine Vertreterin des traditionellen Kunsthandwerks ist Hedwig Huber aus Lasberg. Die Biobäuerin forscht leidenschaftlich gerne nach alten Häkelmustern, die sie in vielen, vielen fleißigen Stunden in Spitzen oder Strümpfen umsetzt.

Wer weiß heute schon, was ein „Sauduttenmuster“ ist?  Hedwig Huber entdeckte das Strickmuster auf alten Stutzen ihrer Mutter und machte sich daran, das komplizierte Maschengebilde nachzustricken.  „Wenn ich so etwa sehe, möchte ich wissen, wie das geht und ob es noch Vorlagen dazu gibt“, erzählt die Lasbergerin.  Schließlich fand sie heraus, dass es sich um das sogenannte „Sauduttenmuster“ handelt, das Musiker in Pramet heute noch in ihren Stutzen tragen.

Masche um Masche entstehen in Hedwig Hubers Händen filigrane Häkelspitzen für Trachtenkleider oder Schrankbordüren, Goldhaubenhandschuhe und andere wertvolle, traditionelle Handarbeiten.

Bislang wurden die schönen Stücke nur für den Freundeskreis angefertigt, erst seit kurzem ist Hedwig Huber auch auf einschlägigen Handwerksmärkten anzutreffen. Ob sich das kunstvolle alte Handwerk auch mit jungen Ideen und neuen Entwürfen verbinden lässt, möchte Hedwig Huber in Zusammenarbeit mit anderen Kunsthandwerkerinnen noch herausfinden.

Kontakt:

hedwig.huber(at)gmx.net

Mühlviertel Kreativ

Hedwig Huber

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