Posted by on Feb 18, 2016 in | 1 Kommentar

Traditionelle Handwerke haben Karin Theresa Öhlinger schon immer fasziniert. Eines Tages stieß sie schließlich auf eine alte Korbflechttechnik, die auch bei uns praktiziert wurde: Das Korbwickeln. Als „Simperl“ waren die Körbe aus Stroh zum Brotbacken auf Mühlviertler Bauernhöfen im Einsatz. Kenntnisse übers Korbwickeln verbindet die Königswiesnerin nun mit ungewöhnlichen Materialkombinationen. Gräser, Kräuter und Blumen wickelt Öhlinger zu schönen Körben. „Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt, denn die Natur bietet allerlei Möglichkeiten, Körbe zu gestalten – außerdem verbreiten sie erfrischenden Duft nach Kräutern, Lavendel oder Blumen,“ sagt die Kunsthandwerkerin.

Alles aus der Natur

Karin verarbeitet alle hochgewachsenen Pflanzen vom Wurmfarn über Majoran bis zu Hanf und Flachs. Wichtig ist ihr allerdings, dass die Pflanzen für ihre Körbe nicht giftig sind: „So kann man die Körbe bedenkenlos auch für die Lagerung oder den Transport von Lebensmitteln verwenden“.

Das Korbwickeln hat die ausgebildete Sozialarbeiterin inzwischen zu ihrem Hauptberuf gemacht. Freiberuflich ist die naturverbundenen Mutter eines Sohnes auch im Green Belt Center in Windhaag als Natur- und Kulturvermittlerin tätig und einmal in der Woche ist sie als Moderatorin im Freien Radio Freistadt aktiv.

 Kontakt:

www.naturspirit.at

naturspirit@gmx.at

Mühlviertel Kreativ

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