Posted by on Mai 3, 2013 in | Keine Kommentare

 

 

 

„Vom Lesen unzähliger Bücher war es nur ein kleiner Schritt zum Wunsch, selbst zu schreiben“, sagt Michaela Swoboda. Die Neumarkterin hat gerade einen historischen Roman veröffentlicht. Sie führt mit „Vischers Vermessenheit“ ins Freistadt des 17. Jahrhunderts.

 

„So wie beim Lesen, taucht man bei Schreiben in eine andere Welt ein. Im Unterschied zum Lesen fremder Texte ist es noch dazu eine eigene Welt, also eine, die man selbst gestaltet“ – so die Autorin Michaela Swoboda, die hauptberuflich als Bibliothekarin an der Johannes Kepler Universität in Linz tätig ist. Sie finde es angenehm, erzählt die Autorin im Gespräch mit Mühlviertel kreativ, dass die Handlung nicht in der Interaktion mit anderen entstehe, sondern ausschließlich im eigenen Kopf. Das eigentliche Vergnügen aber sei das Formulieren an sich. „Gedanken und Szenen in Worte zu fassen, spezielle Satzsequenzen, an denen man beim Lesen hängen bleibt, inmitten einfacher, unauffälliger Sätze zu platzieren, das bereitet mir Freude.“, erklärt die Autorin.

Vischers Vermessenheit

Michaela Swoboda hat soeben ein neues Buch veröffentlicht, dessen Handlung in Freistadt im 17. Jahrhundert spielt: Es war gegen vier Uhr morgens am 1. Juli des Jahres 1626, als Freistadt von den Bauern erobert wurde und eine der Protagonistinnen des Romans, Clara Hanff das Licht der Welt erblickte. Vischers Vermessenheit ist im Verlag Pustet erschienen. „Buy local“ meint übrigens die Autorin und empfiehlt damit, die „Buchhandlung nebenan“ als kulturelle Nahversorgerin zu fördern. Das Buch ist aber auch über Amazon und Thalia erhältlich. ISBN 978-3-7025-0701-5, Preis: EUR 22,–

Bericht OÖ Nachrichten: „Freistadt oben, unten, innen und außen“. 

Nachzulesen unter: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Freistadt-oben-unten-innen-und-aussen;art69,1117496

NEU: Plattform für ausgewählte Kurztexte, also Kurzgeschichten, Gedichte,… unter: www.verdichtet.at