Posted by on Sep 21, 2016 in | Keine Kommentare

Ironie auf den Punkt gebracht, das sind viele der Werke von Rupert Hörbst. Der Karikaturist, Grafiker und Illustrator mit ausgeprägtem Hang zu Musikinstrumenten sieht das Leben gerne aus der Perspektive des Humors. Aber halt! Jetzt einmal alles von Beginn an.

Blechvögel

Ursprünglich war Rupert Hörbst Lehrer, dann widmete er sich immer mehr der Bildenden Kunst und wählte den Weg in die Selbständigkeit. Schon als Mittelschüler zog es ihn zur Karikatur, nebenbei war und ist er begeisterter Posaunist. Was lag näher, als die beiden Leidenschaften zu verknüpfen. Als im Jahr 2003 das Brassfestival des Brucknerhauses stattfand, stellte er seine Karikaturenserie „Blechvögel“ dazu aus. Sie fand so großen Anklang, dass sie im darauffolgenden Jahr als Buch erschien. Mittlerweile ist das Werk in vier Sprachen erhältlich, dafür musste Rupert Hörbst den Titel schweren Herzens der Verständlichkeit wegen in „Brassival“ ändern.  Den Blechvögeln folgten auf vielfachen Wunsch die Holzbläser in „Woodstocks“ und 2007 die Streicher in „Stringled“. Nach einem Karikatur- Ausflug in die Welt des Weines  unter dem Titel „Vinito“, setzte er schließlich den vierten musikalischen Satz mit „Dad‘s Jazz“. Es folgten einige Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Spanien. Am weitesten gereist sind seine Bilder mittlerweile zu drei Ausstellungen in Südkorea.

Illustrator

Wie vielseitig begabt Rupert Hörbst ist, zeigt sich in seinem Illustrationsschwerpunkt der vergangenen Jahre. Mehrere Kinderbücher und viele Auftragsarbeiten sind entstanden. Der Rainbacher arbeitet aber auch gerne handfest – etwa mit Holz und kombiniert es mit anderen Werkstoffen. Und so ganz hat ihn das Lehrer-Gen doch nicht losgelassen. Kindgerechte Musik- und Kunstvermittlung macht ihm große Freude, kann er doch hier erneut beide Leidenschaften verbinden.

Kontakt: www.hoerbst.net

rupert@hoerbst.net

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