Posted by on Jun 20, 2016 in | Keine Kommentare

Wenn sich Sarah Angelika Pürmayr auf Pirsch begibt, dann muss das in den meisten Fällen nicht unbedingt Jagd bedeuten.

Denn dann macht sich die geprüfte Jägerin nämlich auf Dachböden, in Schuppen und in Hinterzimmern auf Suche nach nicht mehr gebrauchtem Rehgeweih. Für sie sind diese Krickerl ein edles und wertvolles Rohmaterial, mit dem sie im Upcycling formschöne Unikate kreiert. Es wird geschnitten, gebohrt und geschliffen bis schließlich mit Swarovski-Steinen, Perlen, edlen Bändern und anderen Materialien kleine Kunstwerke vom Ring bis hin zu Brosche und Flaschenöffnern entstehen. Die Schmuckstücke passen zur Tracht ebenso wie zu lässiger Mode, oder liegen im Fall von Gebrauchsprodukten herrlich angenehm in der Hand.

Zum kreativen Handwerk kam die studierte Pädagogin, die es bald zum Marketing hinzog und die heute hauptberuflich als Geschäftsführerin eines Bildungsvereins und für die Öffentlichkeitsarbeit  einer Interessensvertretung zuständig ist, durch eine zwangsverordnete Ruhepause. Nach einem Unfall folgte ein Reha-Aufenthalt. Der Stillstand behagte dem quirligen Multitalent so gar nicht und bald entstanden in den Behandlungspausen die ersten Schmuckstücke für den Eigengebrauch, die schnell ihre Abnehmer fanden. Von dort war es nicht weit zur Gründung des Labels  „Wild[es]atelier“ samt professionellem Markenauftritt. Nach wie vor entsteht jedes Schmuckstück in Handarbeit und so wie jedes Rehgeweih individuell ist, sieht jedes Stück einzigartig aus. Darauf ist die gebürtige Mühlviertlerin aus St. Stefan am Walde stolz.

Kontakt:

Web: www.wildes-atelier.at

Mail: info@wildes-atelier.at

Mühlviertel Kreativ

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