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Wer sich im MÜK umsieht, entdeckt immer wieder neue Angebote, neue Objekte, neue Werke. Mit Anfang des Jahres sind aber auch wieder neue Aussteller/innen im MÜK an den Start gegangen: Die Keramikerin Helga Kaminger aus Alberndorf und die Weidenholzflechterin Elisabeth Lengauer aus Baumgartenberg. Beide sind Mitglieder im Verein Mühlviertel Kreativ und haben sich nun entschlossen, ihre Werke im MÜK auch zum Verkauf anzubieten.

Elisabeth Lengauer hat 2019 bei ihrer zweimonatigen Ausstellung in der MÜK-Galerie so viel positiven Zuspruch erfahren, dass sie dem MÜK nun als Ausstellerin dauerhaft erhalten bleiben möchte. Ihre Weidenobjekte sind nicht nur ein großartiges Zeichen der Nachhaltigkeit. Sie führen auch vor Augen, wie schön und wertvoll alte Handwerkstechniken sind. Auch bei den Kreativ-Werk-Tagen für altes Handwerk auf Schloss Weinberg konnte die „Wilde Weide“ als Kursleiterin ihr großes Können zeigen. Ihre Werke findet man nun im erste Stock des MÜK im Bilderzimmer.

Rauch und Feuer beim RAKU-Brand oder im Holzfeuer ziehen Helga Kaminger schon seit vielen Jahren magisch an und hinterlassen Spuren auf ihren Objekten. Die Keramikerin ist im Hauptberuf als Kindergartenpädagogin tätig und sieht in ihrem künstlerischen Schaffen eine vortreffliche Ergänzung zu ihrer Arbeit mit Kindern. Mit ihren Keramik-Objekten ist Helga nun im Keramik-Zimmer des MÜK im ersten Stock präsent.

Dem Drechsler-Handwerk hat sich Franz Stögmüller verschrieben. Er ist mit seinen erstklassigen Salz- und Pfeffermühlen und – aktuell – mit sehr schönen Eisstöcken im MÜK dabei. Bei der Winterwerkschau im Dezember hatte Stögmüller, der auch Mitglied im Verein Mühlviertel Kreativ ist, seinen ersten Auftritt. Und die Besucher/innen waren von seinen Arbeiten begeistert. Zur Zeit kann man Stögmüllers Erzeugnisse im MÜK im Erdgeschoß bewundern.

Als Gastausstellerin ist Gerlinde Anselm aus Ottensheim ebenfalls bereits seit Dezember im MÜK dabei. Mit ihren Seifen und dem farbenprächtigen Glasschmuck ist sie eine schöne Bereicherung für das Angebot im MÜK. Zu sehen sind Gerlindes Werke im ersten Stock.