Posted by on Okt 2, 2019 in Aktuelles | Keine Kommentare

Das Holz der heimischen Weiden ist das Ausgangsmaterial, mit dem Elisabeth Lengauer ihre Objekte fertigt. Kunstvolle Körbe, Weidensonnen und vieles mehr. In ihrer ersten Ausstellung im MÜK, die heute eröffnet wurde, gibt sie zudem einen Überblick über Flechttechniken anderer Länder. Die Ausstellung ist bis 23. November jeweils von Mittwoch bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt frei.

FREISTADT / BAUMGARTENBERG. Aus Liebe zur Tradition hat sich Elisabeth Lengauer dem Handwerk des Weidenflechtens verschrieben. Aber nicht nur Körbe wachsen in ihren Händen aus dem heimischen Naturmaterial, auch viele kunstvolle Objekte fertigt die „Wilde Weide“ Elisabeth Lengauer aus Baumgartenberg. Unikate aus naturbelassener Weide erhalten durch Unregelmäßigkeiten in Form und Farbe ihren unverwechselbaren, individuellen Charakter.

In der Ausstellung im MÜK zeigt Lengauer das Korbflechter-Handwerk im Wandel der Zeit. Sie erklärt das Ausgangsmaterial – die heimische Weide, stellt regional typische Körbe vor und knüpft eine Verbindung zu Flechttechniken anderer Länder.

Die Ausstellung ist seit Mittwoch, 2. Oktober in der MÜK-Galerie zu sehen. Anstatt einer Vernissage lädt die Weidenkünstlerin am Freitag, 4. Oktober und am Freitag, 8. November jeweils von 13 bis 18 Uhr ein, bei Miniworkshops ein „Weidenherz“ zu flechten und so Technik und Material näher kennen zu lernen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, für das zur Verfügung gestellte Material wird ein Unkostenbeitrag von fünf Euro eingehoben.

Anlässlich der Tage des offenen Ateliers ist Elisabeth Lengauer auch am 19. Oktober beim Weidenflechten in der Galerie zu sehen – hier kann man der Künstlerin bei der Arbeit über die Schulter schauen und so den Entstehungsprozess der schönen Handwerksstücke kennen lernen.

Fotocredit: Alexander Schneider