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Natürlich gibt es zwischen Architektur und Schmuck logische Verbindungen – Design, Kreativität, Kunst. Aber wie hängen Architektur, Schmuck und Upcycling zusammen? Die Antwort ist Carin Fürst aus Freistadt. Die gelernte Architektin kreiert Schmuck aus Restmaterialien. Und das so erfolgreich, dass sie dafür bereits eine Auszeichnung beim internationalen Re:design award eingestreift hat.

Wenn Handwerker von einer Baustelle abziehen, bleiben meist eine Menge Reste von unterschiedlichsten Materialien zurück. Als Architektin hat Carin Fürst schon vor Jahren auf diese „Abfälle“ ein Auge geworfen. Für sie waren Kabelreste, Drahtenden oder Kunststoffclips eine tolle Inspiration. Was auf den ersten Blick wertlos schien, wuchs unter ihren Händen zu kunstvollem Schmuck. Upcycling – also die Kunst, Reststoffe in neue Produkte zu verwandeln – ist inzwischen ein europaweiter Trend. Carin Fürst werkte auch bald nicht mehr nur für den Eigenbedarf. Immer mehr bewunderten ihre Kreationen und wollten auch so fantasievoll geschmückt werden. Schließlich nahmen Teile aus Carin Fürsts Kollektion zum Beispiel an der Ethical Fashion Show in Berlin teil.

Werdegang

Die gebürtige Freistädterin (1953) studierte bis 1979 Architektur in Wien und arbeitet seither in diesem Metier. Bis 2003 beschäftigte sich Fürst künstlerisch vor allem mit Malerei und Papierarbeiten, seit 2003 widmet sie sich ganz dem Upcyclingschmuck.

Faszination des Nutzlosen

Dass jedes neue Material eine Fülle interessanter Eigenschaften mitbringt, die sich für die verschiedensten Verwendungszwecke anbieten, fasziniert Carin Fürst ganz besonders am Thema Upcycling. „Wenn ich von Unternehmen neue Materialabfälle bekomme, ist das wie Weihnachten für mich“, versucht die Künstlerin zu beschreiben, was ihre Fantasie beflügelt.

Erhältlich sind ihre Kreationen im eigenen Atelier in der Zaglaustraße 4 in Freistadt oder auf ausgewählten Kunsthandwerksmärkten und in einschlägigen Shops (siehe auch schmuck:ART). Auf Wunsch gibt’s bei der Kunsthandwerkerin auch Sonderanfertigungen.

Upcycling-Beispiele:

– ich war einmal ……….. ein Rest eines Druckauftrages von unserer Druckerei Plöchl

web Fürst_Kette Druckereiabfälle

– ich war einmal ……… ein Rest von Brigitte Stegfellners Jackenstoffen

web Fürst_Jackenstoffrest

 

Shops, in denen man Upcyclingschmuck von Carin Fürst erhält:

  • „Wundertüte“, 1020 Wien, Karmeliterplatz 2
  • „Lebensschmiede“ von Heinrich Pansi, Schwanberg, Steiermark
  • „Fünf“ Erzherzog Rainer Ring 5, Baden bei Wien
  • Kre:ART, Wegscheid 7, Krems
  • Kunsthalle Krems Museumsshop
  • „Edelwerkstatt“, Marienstraße, Linz
  • MÜK, Samtgasse 4, Freistadt

 

Kontakt:

Web: http://www.carin-fuerst.at/

E-Mail: carin.fuerst@epnet.at

Tel.: 07942/72905

 

Carin Fürst Upcyclingschmuck

 

SChmuck von Carin Fürst

 

Schmuck von Carin Fürst

Fotos: Flora Fellner und Alexander Schneider