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Immer auf der Suche, etwas mit ihren Händen zu schaffen, ist Helga Kaminger über viele handwerkliche Tätigkeiten bei der Keramik gelandet, wobei das Handwerk immer mehr zum Hilfsmittel wird, innere Zustände, Bedürfnisse oder Träume auszudrücken.

Seit mehr als 20 Jahren hat sie ihre eigene kleine Werkstatt, einen Elektrobrennofen und im Garten einen Raku Brennplatz. Gerne arbeitet Kaminger auch mit Naturholz, das sie zum Beispiel für die Schale einer  Vogeltränke als Steher verarbeitet.

Überhaupt liebt die Neumarkterin die Natur, die Pflanzen und Tiere. Darum formt sie sehr gerne Tiere, die in ihrem Lebensraum vorkommen. „Ich versuche, ihre Persönlichkeit zu spüren und sie würdevoll darzustellen. Menschen zu präsentieren bereitet mir ebenfalls Freude. Bei den menschlichen Figuren will ich den dynamischen Augenblick, die Bewegung einfangen. Dadurch kann ich unterschiedliche Gefühle und Seelenzustände ausdrücken,“ erklärt die Kunsthandwerkerin.

Harmonie der Farben

Helga Kaminger liebt es, Teekannen und Schalen zu gestalten: „Damit versuche ich vor allem die Harmonie von Farbe und Form mit der praktischen Handhabung im Alltag zu verbinden“.

Bis zu ihrer Pensionierung arbeitete Helga Kaminger  als Kindergartenpädagogin und setzte sich in ihrer Freizeit intensiv mit der Keramik auseinander. Sie  besuchte Kurse bei verschiedenen Künstlern und Künstlerinnen, um deren innere Haltung zum Schaffen, Techniken und Arbeitsweisen kennenzulernen. Später leitete sie selbst Kurse im kleinen Rahmen und verkaufte ihre Werke einmal im Jahr am Markt. Seit 2019 ist Helga Mitglied im Verein Mühlviertel Kreativ: „Nachdem es mir auch weiterhin von großer Bedeutung ist, meine Werke auszustellen und zu verkaufen und da ich zudem großen Wert auf den Kontakt mit anderen kreativen Menschen lege, habe ich im MÜK den passenden Platz gefunden“.

Kontakt:

E-Mail: helga(at)kaminger.net

Helga Kaminger stellt im MÜK aus

Keramische Figuren vom Rakubrand

 

Kaminger_Teekanne